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Sozioökonomische Akademie
Die Sozioökonomische Akademie (SEA) ist ein nicht-profitorientiertes College, das sich auf Studien zu alternativen sozioökonomischen Strukturen in Israel spezialisiert hat. Mit ihren mehr als 470 freiwilligen Referenten bietet die Einrichtung sowohl öffentliche Vorlesungen und Kurse als auch Seminare für gesellschaftliche Aktivisten an. SEA wurde 2005 gegründet und unterhält Zweigstellen in Tel Aviv, Jerusalem, Haifa und Beerscheva.
Ausgangspunkt für die Tätigkeit ist die Einsicht, dass Israel heute einen kritischen, öffentlichen und verständlichen sozioökonomischen Diskurs benötigt - sowohl in der akademischen Welt, als auch darüber hinaus. SEA ist die einzige israelische Organisation, die eine Plattform für derartige Erörterungen anbietet. Mit ihren Vorlesungen und Kursen vermittelt die Akademie die theoretischen Grundlagen und Werkzeuge, um ökonomische Alternativen zu entwickeln bzw. für sie zu werben. Sie schafft gesellschaftlich Interessierten zudem die Möglichkeit, Menschen unterschiedlicher Segmente der israelischen Gesellschaft zu treffen und sich an öffentlichen Debatten zu beteiligen. Darüber hinaus ermutigt SEA ihre Studenten, an Aktionen teilzunehmen, die auf Veränderung der offiziellen sozioökonomischen Politik abzielen.
Website: www.sea.org.il
Das von der Rosa-Luxemburg-Stiftung geförderte Projekt „Die fehlende Debatte über sozioökonomische Angelegenheiten“ stellt die kritische Analyse sozioökonomischer Fragen in den Mittelpunkt und schafft damit Voraussetzungen für alternative öffentliche Debatten. Die in diesem Rahmen stattfindenden Aktivitäten erfolgen landesweit; sie beinhalten Seminare, eine wöchentliche Kolumne auf einer populären Website, Medienberichte, aber auch Vorlesungsreihen und Filme zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Themen, die in öffentlichen Kinos (Cinemateque) vorgeführt werden. Ziel des Projektes sind die Erörterung unterschiedlicher sozialer Alternativen, deren Weiterentwicklung und das Einbringen der Ergebnisse in den Prozess sozioökonomischer Entscheidungsfindung. Die damit verbundene öffentliche Diskussion wird als relevanter Aspekt im angestrebten Prozess sozialer Veränderungen betrachtet.
